Eine Hommage an die Dichterin und Mystikerin Silja Walter in Text und Lied.

Textfassung, Spiel & Gesang: Christine Lather

Komposition & Piano: Felix Huber

Regie: Eva Mann & Lilian Naef

Kostümbild: Heiner Widemann

Technik: Walter Fuchs

Fotos: Valentina Morrone

Premiere: 10. November, Kluskapelle Zürich, weitere Vorstellungen u.a. im Theater62, Kloster Fahr, Kartause Ittingen, Kloster Dornach, Lassalle-Haus Edilibach.

ICH HABE DEN HIMMEL GEGESSEN

AIRSWIMMING von Charlotte Jones

Deutsche / Walliserdeutsche Übersetzung: Eva Mann & Cindy-Jane Armbruster

Regie: Eva Mann

Mit: Cindy-Jane Armbruster (Persephone/Pori), Lilian Naef (Dora/Dori), Fabienne Imoberdorf (Dymphna Day = Musik)

Luftschwimmen beruht auf einer wahren Geschichte. 1920er Jahre, ein Zuchthaus. Persephone, behütetes Papa-Töchterchen, hat ein aussereheliches Kind zur Welt gebracht und wird deshalb versorgt. In der Anstalt lernt sie Dora kennen – Zigarrenraucherin mit einer Passion für Militärgeschichte. Dora und Persephone schrubben die Böden. Jahre lang. Jahrzehnte lang. Ihre Familien vergessen sie, und erst in den 70er Jahren geruht man sie freizulassen.

Zugleich entstehen zwei Phantasiefiguren – Dorph und Porph – zwei Alter Egos der eingesperrten Frauen, welche zusammen verrückte und zunehmend surreale Abenteuer erleben: Synchron in der Luft schwimmend, in einem Frauenbataillon der Roten Armee und zu den Liedern der Kitsch-Ikone Doris Day.

Airswimming ist eine Tragikomödie, eine Hommage an die vielen Frauen, welche als ledige Mütter oder Unangepasste Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen wurden.

LUFTSCHWIMMEN

von Forum Theatre Nairobi

Mathare North Hall, Nairobi, Kenia

Regie: Washington Obwandah

Dramaturgie und Poduktionsleitung: Eva Mann

Washington Obwanda und Forum Theatre Nairobi haben es sich zur Aufgabe gemacht, gesellschaftlich brenzlige Themen anzupacken. Mit den Mitteln des von Augusto Boal entwickelten „Theater der Unterdrückten“ bietet Forumtheater die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen Lösungsansätze spielerisch  und praktisch zu erproben. Forumtheater fördert gelebte Verantwortung, welche die Zuschauer – gerade auch solche, die sonst am Rande der Gesellschaft stehen – zum Handeln ermächtigt. Denn Lösungen, die eine Gemeinschaft selber entwickelt, kann sich auch umsetzen.

MY DRESS IS MY CHOICE

Ein Theaterabend zu religiöser und säkularer Identität

Regie:  Robert Salzer

Dramaturgie: Eva Mann

Mit: Esther Goldberger, Hélène Helfgott, Janos Morvay, Edy Pluznik

 

Warum machen wir uns die Mühe, einer Religionsgemeinschaft anzugehören? (Oder nicht?) Über welche Bereiche in unserem Leben räumen wir der Religion Herrschaft ein? Was nützt es uns? Oder können wir nicht anders? Welcher Teil meiner Identität ist meine (religiöse) Herkunft? Möchte ich sie behalten? Oder nur Aspekte davon? Braucht mein vielbeschäftigtes Leben überhaupt ein religiöses Fundament? Und wenn ja, welches? Habe ich Zeit dafür? Warum soll ich bei Religion meiner Familie bleiben? Soll ich das?

Vier Menschen befassen sich auf der Bühne mit ihrem Judentum, das für jede/n etwas ganz anderes bedeutet. Anekdotisch, persönlich, widersprüchlich, offen.

"Wie viel Judentum brauche ich?" ist sozioreligiöses Experiment, ein Selbstversuch, auf der Bühne über das zu reden, wozu man sonst schweigen muss. Sprache geben uns u.a. Szenen aus 200 Jahren jiddischer Theaterliteratur.

WIE VIEL JUDENTUM BRAUCHE ICH?

von Heinrich von Kleist

Englische Übersetzung: Joel Agee

 

Playades Theatre Company at The Space London & Sweet Venues, Edinburgh Fringe

July & August 2013

 

Regie: Eva Mann

Mit: Rayyah McCaul (Penthesilea), Victory Tyrrell (Prothoe), Cindy-Jane Armbruster (Meroe/Asteria), Maria Alexe (High Priestess), Tim Carey Jones (Achilles), George Bull (Diomedes), Alexander Clifford (Antilochus), Samuel Humphreys (Odysseus)

 

Ausstattung: Eva Ott

Es ist Krieg: Griechland gegen Troja. Mann gegen Frau. Religion gegen Mensch. Herz gegen Vernunft. Stolz gegen Trieb. - Eine Welt, in der nichts verwerflicher, nichts tödlicher ist, als die Liebe.

 

Kleists ureigene Fassung des griechischen Mythos, in der Küsse und Bisse sich reimen, und man unweigerlich zerstört, was man liebt.

PENTHESILEA

Nach Shakespeares Romeo & Juliet

Anton-Chekhov-Theater, Taganrog, Russland

Regie: Eva Mann, Lluvia Barrera Rivas and Marcus Roche

Ausstattung: Gennadi Ostrenko

Dramaturgie und Projektleitung: Sergey Ostrenko

Mit: Sergy Barinov,  Tatyana Boyko, Marina Dren, Will Flanagan, Natalya Krasnyanskaya, Pablo Lechuga, Eva Mann,  Svetlane Nesvetova,  Roman Pilayev, Lluvia Barrera Rivas, Marcus Roche,Yana Roshneva, Tatyana Shebaldas, Alexander Tsheryenkov, Vasily Yegelsky

 

In 6 Wochen erarbeiteten das Ensemble des Anton-Chekhov-Theaters und internationale Gäste eine mehrsprachige Tanz-Theater-Produktion von Shakespeares Romeo & Julia.

Das Projekt stand unter der Leitung von Sergej Ostrenko, der einen von der Meyerhold'schen Biomechanik inspirierten Schauspiel-Stil unterrichtet.

СТРАСТИ ПО РОМЕО И ДЖУЛЬЕТТЕ

Entwickelt mit Playades

London: Rosemary Branch Theatre & Theatre503 / Edinburgh: TheSpaces @ Surgeons Hall

Text und Regie: by Eva Mann

Mit: Maria Alexe (Lou Salomé), Jamie Laird (Friedrich Nietzsche)

 

Als Nietzsche Lou Salomé trifft, glaubt er eine Stimme gefunden zu haben, "auf welche ich seit meiner Kindheit gewartet und gewartet habe." - Kein Jahr später hat er sich ins Gebrige zurückgezogen und schreibt in wildem Eifer seinen Zarathustra . Worin der Rat enthalten ist: "Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht."

Was ist geschehen?

Anhand von Briefpassagen, Gedichten und literarischen Werken erkundet Playades das Zusammentreffen dieser beiden Unzeitgemässen.

DAS GEFÄHRLICHSTE SPIELZEUG

Projekttheater zum Motto "Krise Immer Chance" (Versionale Motto)

Konzept & Regie: Eva Mann

Spiel: Roy Fischer, Thomas Grampp, Martina Ineichen

 

Krisen. Sie sind Stolpersteine auf dem Weg unserer Intentionen. Sie reissen einen Spielraum von Möglichkeiten auf.

Sind wir uns im Augenblick bewusst, dass unser Leben eine Wendung nimmt? Oder werden Wendepunkte vielmehr verspätet erkenntlich, wenn wir uns an‘s Spinnen roter Lebensfäden machen? - Vielleicht ist es der Wunsch nach einem kohärenten Lebenslauf, der uns nahelegt, Krisen als Chancen zu interpretieren – als Teil eines sinnhaften Weges.

Protagonist Emil begegnet sich selbst - und wechselnden Deutungsmöglichkeiten seiner Krisen und Chancen.

DER WEG, DEN ICH NICHT GING

"GOT, MENTSH UN TAYVL" vob Jacob Gordin

New Yiddish Rep / Congress for Jewis Culture, NYC

 

Regie: Eva Mann

Mit: Shane Baker (Mazik), Allen Lewis Rickman (Hershele), Paul Hershl Glasser (G'tt / Khatskel) Yelena Shmulenson (Freydenyu), David Mandelbaum (Leyzer), Alec Leyzer Burko (Erzähler)

MusiK: Benji Fox-Rosen

 

Gott schliesst wieder mal eine Wette mit dem Teufel. Der fromme Tora-Kopist Hershele Dubrovner gewinnt im Lotto. Und verliert alles.

 

Eine szenische Lesung in jiddischer Sprache.

גאָט מענטש און טײַוול

von Alan Ayckbourn

Ensemble Eleven / Theater Töpferei Zürich, CH

 

Regie und Produktionsleitung: Eva Mann

Mit: Christoph Heusser (Philip), Jorinde Emmenegger (Ginny), Thomas Grampp (Greg), Klara Wilke (Sheila)

Gerade einen Monat sind Greg und Ginny ein Paar, doch er ist überzeugt: Sie ist die Richtige! Heimlich folgt er ihr zum Haus ihrer Eltern, wo er bei ihrem Vater um ihre Hand anhalten will. Vor Ginny dort ankommen, trifft er auf Philip und Sheila. Sie sind betucht, gelangweilt, schieben eine Ehekrise - und sind nicht Ginnys Eltern.

Als Greg ahnungslos seinen Antrag vorbringt, entfesselt er einen Rattenschwanz von Verwechslungen, Missverständnissen und Versächtigungen. Ginnys Ankunft macht das Chaos komplett.

HALBE WAHRHEITEN

Entwickelt mit Playades

Edinburgh Fringe Festival, The Spaces at North Bridge

Text & Regie:  Eva Mann

Mit: Alice Frick (Aragon), Maria Alexe (Boleyn), Jiin Jang (Seymour), Lauren Karl (Cleves), Romina Boldasu (Howard), Cindy-Jane Armbruster (Parr)

 

Sechs Schauspielerinnen sollen in einem Stück über die Frauen Heinrich VIII. mitspielen. Am ersten Probentag aber fehlt der Regisseur, stattdessen finden sie eine Schachtel Karten, ein Besetzungszettel und eine Notiz: "Ausgeteilt ist. Entdeckt eure Figuren. Spielt."

Im Folgenden werden die 6 Schauspielerinnen von den toten Königinnen heimgesucht, sie erproben Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen weiblichen Lebenswirklichkeiten im 21. und im 16. Jht.

BLUE BEARD BABES

von William Shakespeare

Shakespeare's Globe - Sam Wanamaker Festival 2011

Regie: Philip Weaver & Eva Mann

Mit: Abukar Osman (Othello), Katy Rooke (Desdemona)

 

 

The Sam Wanamaker Festival is held annually at Shakespeare's Globe in London to commemorate its founder, the American
actor and director Sam Wanamaker. Students each of the UK’s twenty-two accredited drama schools present a mix of tragical, historical, pastoral and comical duologues from plays by Shakespeare and his contemporaries on the Globe stage.

 

East 15's 2011 submission to the festival was the final scene between Othello and Desdemona.

 

In accordance to the festival's rules, no props or items of set were used, placing full emphasis on the interpersonal drama unfolding in Shakespeare's verse - ending with Desdemona's dead body being launched into the sea of groundlings at her feet: Shakespearean stage-diving!

OTHELLO (Ausschnitt)

VOR / WÄHREND DER AUSBILDUNG:

von Anton Chekhov


GITIS Theatre Academy, Mosow

DER BÄR

Inspiriert von Erasmus von Rotterdams "Naufragium"

East  15 Acting School

Text & Regie: Eva Mann

Mit: Catherine Rowney, Ben Margalith

ET IN HORA MORTIS NOSTRAE

Entwickelt mit Playades; nach Mörikes "Peregrina"  und dem Mythos von Eros & Psyche

 

East 15 Acting School

 

Übersetzung / Text / Regie: Eva Mann

Spiel: Romina Boldasu

PSYCHE PEREGRINA

von William Shakespeare

 

East 15 Acting School

Regie: Eva Mann

Mit : Ruth Glennay (Cressida), Mathew Hamper (Ajax), Luke Robinson (Agamemnon), James Ivens (Achilles), Jack Elliot Thompson (Patroclus), Lewis Allcock (Menelous), Alistair Hoyle (Ulysses),   Nathan Browne (Diomedes)

TROILUS & CRESSIA

von Arthur Miller

 

The Gay Beggars Basel, CH / FEATS Festival Brüssel

JunI 2009

Ein impotenter General. Ein suizidaler Revolutionär. Eine amerikanische TV Crew mit 75 Million Dollar.

Diktatur, Drogen, ein bisschen Liebe - und vielleicht sogar eine Kreuzigung.

RESURRECTION BLUES

nach "Der Schwierige" von Hugo von Hofmannsthal

 

The Gay Beggars Basel, CH

JunI 2006

Stell Dir vor es ist Krieg und keiner schaut hin.

Charlie und Aaron sind nach dem, was sie an der Front erlebt haben, der gesellschaftlichen Interaktion nur mehr bedingt fähig. Die Gesellschaft ihrerseits will vom Krieg nicht wissen. Er ist "dort draussen". - Auf diesem tragischen Untergrund entspinnt sich die leichtfüssigste Komödie.

THE DIFFICULT MAN

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